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Was passiert beim Coaching?

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Kann man durch Coaching die Wahrheit finden? – Nein, aber man kann ein Konzept entwickeln, das besser funktioniert.

Beim Coaching hinterfragt man seine Paradigmen. Warum? Weil die bisherigen Konzepte nicht mehr gut funktionieren, sonst hätte man kein Problem. Gehen die alten Konzepte dabei verloren? Nicht unbedingt, vielleicht sind sie weiterhin für manche Situationen nützlich. Man erweitert ganz einfach seinen Horizont, indem man neue Ansichten über die Welt aufbaut. Nicht willkürlich, sondern in Einklang mit der erlebten Wirklichkeit. Im Prinzip funktioniert das in drei Schritten

  • Die eigenen Überzeugungen werden hinterfragt. Welche Überzeugungen behindern mich auf dem Weg zu meinem Ziel? Wo stimmt meine „Karte“ nicht? Um das Herauszufingen weite ich den Fokus, schaue „über den Tellerrand“.
  • Das eigene Erleben wird ohne Konzept und „Karte“, also möglichst vorurteilsfrei, betrachtet. Wenn man wirklich neugierig auf Entdeckung geht, kann einem hier manche Überraschung begegnen.
  • Es werden neue Konzepte aufgebaut und überprüft. Manchmal genügt schon eine kleine Anpassung oder Erweiterung um neue Wege zu eröffnen.

Hier geht es nicht darum die eigene Weltsicht vollkommen auf den Kopf zu stellen. Im Großen und Ganzen funktioniert die eigene Weltsicht ja. Im Coaching arbeiten wir in Bezug auf ein Ziel oder ein konkretes Problem. Es ist wirklich erstaunlich, wie ein geringe Verschiebung der Perspektive, ein Paradigmenwechsel, ein Problem lösen kann, das manchmal jahrelang für Ärger gesorgt hat.

Mich erinnert das daran, wie ich als Kind versucht habe, eine Schraube mit einem Hammer ins Holz zu schlagen. Das ist nahezu unmöglich und unglaublich frustrierend. Mit einem Schraubenzieher ist es ein Kinderspiel, aber das musste ich erstmal entdecken…

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