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Workshop „Leadership im Arbeitsalltag“

Am 24. und 25. März 2017 hat der Kreis Junge Menschen und Stiftungen ein phantastisches Treffen zum Thema „Leadership und Stiftungshandeln“ in der Hauptstadt Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung organisiert, und ich durfte wieder mit einem Workshop dabeisein.

Zum ersten Mal war ich im Oktober 2015 bei einem dieser Treffen in Heidelberg, damals zu Gast in der Klaus Tschira Stiftung. Mir war schnell klar, dass es um etwas anderes geht, als die üblichen, meist langweiligen Netzwerktreffen. Robert, Anna und Julia schaffen es, eine ganz besondere Atmosphäre des vertraulichen Umgangs auf Augenhöhe zu schaffen. Außerdem begeistern sie bei jedem Treffen mit immer wieder neuen, hochspannenden Themen und gewinnen dazu Redner der Spitzenklasse, diesmal z.B. Roland Bender, den Bereichsleiter Personal der Robert Bosch Stiftung, Heike Catherina Mertens, Vorstand der Schering Stiftung,  oder Professor Ralf Stabel, Direktor der staatlichen Ballettschule zu Berlin. Ein echtes Vergnügen und eine Ehre in solcher Gesellschaft einen Workshop zu leiten.

Auf den Treffen herrscht eine sehr vertrauensvolle Stimmung; man tauscht sich über Themen aus, die einen wirklich interessieren und geht auch mit Problemen im Arbeitsalltag aufrichtig um. Kein Schaulaufen, sondern ein wirkliches Kennenlernen. Die überraschende Vielfalt der Vorträge beleuchtete das Thema Führung aus verschiedensten Perspektiven. Was können wir von Künstlern über Führung lernen? Wie versucht ein Thinktank in Liechtenstein neue Führungsstrukturen in einem ganzen Land (wenn auch einem sehr kleinen) zu modellieren? Was steckt wirklich hinter den hippen Schlagwörten von „New Work“? Zum letzten Thema übrigens der Hinweis auf einen sehr spannenden Kollegen, Markus Väth.

In meinem eigenen Workshop habe ich versucht, eine Brücke von abstrakten Überlegungen zu Führung, Entscheidungen und Verantwortung zu konkreten Herausforderungen im Alltag zu schlagen. Die Prinzipien von guter Führung zu verstehen ist nicht schwer, sie jedoch in den relevanten Situationen im Alltag richtig anzuwenden, erfordert viel Übung, Rückgrat und Geistesgegenwart.

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